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Forschung und Entwicklung

KERATON ist es wichtig, natürlich vorkommende Rohstoffe nicht nur zur gewinnen, sondern auch vor Ort zu veredeln. Antrieb dazu geben uns sowohl Kundenwünsche als auch eigene Anwendungsideen für Tonmischungen, Tonmehle und Tongranulate. Forschung und Entwicklung haben daher in unserer täglichen Arbeit einen hohen Stellenwert. In enger Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungsinstituten und langjährigen Kunden konnten auf Basis profunder wissenschaftlicher Untersuchungen Verfahren und Produkte stetig weiterentwickelt werden. Durch erhebliche Eigenmittel, die Unterstützung der Europäischen Union und Forschungsmittel des Bundes sowie des Land Brandenburgs konnten in den vergangenen Jahren erfolgreich neue Wege für die Entwicklung unseres Unternehmens beschritten werden.

Auswahl laufender und abgeschlossener Forschungsvorhaben:

 

2012-2014 Entwicklung und Erprobung keramischer Materialien aus Filterstäuben der Kohlefeuerung

Filterstäube fallen insbesondere bei der Energiegewinnung, z.B. in Form von Braunkohlenflugaschen (BFA), in enormen Mengen an. In der Regel werden die Stäube für Bindeaufgaben im Straßen- und Betonbau eingesetzt. BFAs könnten jedoch als Rohstoff keramischer Werkstoffe sinnvoll eingesetzt werden. Durch ihre mineralische Zusammensetzung und ihren hohen Glasanteil sind derartige Filterstäube als Ausgangsstoff für keramische Materialien prädestiniert.

Das Ziel des Vorhabens besteht in der Entwicklung eines Rohmehls auf der Basis von Filteraschen und Tonen, das zu extrudierfähigen Massen verarbeitet werden kann. Daraus hergestellte Formteile sollen unter möglichst energieoptimierten Bedingungen zu keramischen Produkten gebrannt werden können. Um sich auf dem Markt hochwertiger Keramikerzeugnisse behaupten zu können, müssen die so entstandenen Produkte gegenüber herkömmlichen keramischen Bauteilen nicht nur in ihrer technischen Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit konkurrenzfähig sein, sondern auch durch ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.

Projektpartner

  • Brandenburgische Technische Universität Cottbus, Fakultät 2, Lehrstuhl für Baustoffe/Bauchemie
  • Brandenburgische Technische Universität Cottbus, Fakultät 1, Lehrstuhl für Polymermaterialien
  • Recon GmbH, Schwedt
  • Förderhinweis
    Das diesem Bericht zugrunde liegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundes, des Landes Brandenburg und der EU gefördert.

    Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

     

    2011-2013 Entwicklung einer innovativen Tonmischung zur Herstellung von Blähtongranulat

    Das Ziel des Entwicklungsvorhabens bestand darin, durch eine geeignete Tonmischung sowie einer Auswahl geeigneter Zusätze (in geringen Mengen) die Blähfähigkeit der Tonmineralien so zu verbessern, dass geblähte Tongranulate erzeugt werden, die sich gegenüber dem aktuellen Stand der Technik durch verbesserte Eigenschaften auszeichnen. Die Ziele des Entwicklungsvorhabens wurden erreicht.

    Projektpartner

  • Technische Universität Bergakademie Freiberg, Institut für Keramik, Glas- und Baustofftechnik
  • Förderhinweis
    Das diesem Bericht zugrunde liegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft des Landes Brandenburg und der EU gefördert.
    Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt beim Autor.

    EFRE - Europäischer Fond für Regionale Entwicklung

     

    2011-2012 Markterschließung für die Vermarktung des Produkts „Tongranulat Plessa“ für die Auslandsmärkte Polen und Litauen

    Im Durchführungszeitraum realisierte unser Unternehmen in Kooperation mit der Firma DW Technologie Besitz und Beteiligungs GmbH Ortrand/Lindenau das Beratungsvorhaben Markterschließung für die Vermarktung des Produkts „Tongranulat Plessa“ für die Auslandsmärkte Polen und Litauen. Inhaltlich konnten von der Beraterfirma folgende Schwerpunkte im Rahmen eines Beratungsberichtes bearbeitet werden:

  • Beratung und Erstellung regionaler und sektoraler Marktanalysen
  • Erstellung von Markterschließungskonzepten, fremdsprachigen Angeboten und spezifischen Übersetzungen des neu entwickelten Tongranulates
  • Beratung und Durchführung von Maßnahmen zur Steigerung der interkulturellen Kompetenz in den Zielmärkten
  • Die durchgeführten Maßnahmen haben einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung unserer Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit bzw. zur Einführung unseres Produktes „Tongranulat Plessa“ bei der Erschließung der neuen Märkten Polen und Litauen geleistet.

    Förderhinweis

    Das diesem Bericht zugrunde liegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundes, des Landes Brandenburg und der EU gefördert.

    EFRE - Europäischer Fond für Regionale Entwicklung
     

    2007-2010 Entwicklung einer innovativen Tonmischung für die Produktion großformatiger Feinsteinzeugfliesen

    Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens wurde die Tonmischung G5 aus regional anstehenden hellbrennenden Tonnen entwickelt. Die Tonmischung, die auf Grundlage umfangreicher labor- und kleintechnischer Untersuchungen entstand, besitzt eine hohe Rohdichte und weist sowohl im rohen wie auch im gebrannten Zustand eine ausreichend hohe Festigkeit auf. Die zusätzlich erreichte hohe Biegefähigkeit macht die Tonmischung G5 materialseitig zu einem hervorragenden Ausgangsmaterial für die Herstellung hochwertiger Steinzeugprodukte wie großformatigen Fliesen.

    Durch die sorgfältige Zusammenstellung der Ausgangstone ist es zudem möglich, bei der Herstellung von Fliesen die benötigte Brenntemperatur gegenüber herkömmlichen Materialien bei mindestens gleichwertiger Qualität signifikant absenken zu können. Das schont die Umwelt und macht G5 zu einer wirtschaftlichen Alternative.

    Projektpartner

  • Technische Universität Bergakademie Freiberg, Institut für Keramik, Glas- und Baustofftechnik
  • Förderhinweis
    Dieses Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundes, des Landes Brandenburg und der EU gefördert.

    EFRE - Europäischer Fond für Regionale Entwicklung